Real Reality

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Der Ausgangspunkt von »Real Reality« bestand darin, ein Set an Tools zu gestalten, die performativ eingesetzt werden können, um unsere Wahrnehmung von Körper, Bewegnung und Raum ergreifbar zu machen.

Ein wichtiger Aspekt ist die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Experiment. Im Rückblick sieht man oft Fotos solcher Experimente. Wie stark kann man eigentlich erfassen, was da passiert ist, ohne es selbst nachzuvollziehen? Das Projekt war inspiriert durch Rebecca Horn, da sie sich Tools geschaffen hat, um Räume zu untersuchen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo eine Intervention stattfinden soll.


Entstanden sind dabei zwei imaginäre Wesen, die in der Realität Urlaub machen.

Das eine Wesen ist durch die Fäden ( erhöhung der Kontaktoberfläche) eigentlich so überwältigt vom Kontakt, dass es am Ende wie betäubt ist.

Das andere Wesen möchte eigentlich in Kontakt treten, kann aber nichts wirklich berühren und leidet an Deprivation. Welche Umgebung suchen sich diese Wesen

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Zwischen 2012 und 2016 habe ich gemeinsam mit der Textildesignerin Gisela Klammsteiner eine Reihe von Projekten durchgeführt, die das Motto "ordinäre Konzepte für gewöhnliche Menschen" verfolgten. Diese Arbeit habe ich gemeinsam mit Gisela Klammsteiner im Zuge unserer experimentellen Arbeitssessions mit der Sprachkünstlerin Mareike Tiede entworfen. Die Fotos der performativen Raumerkundung haben wir mit der Kommunikationsdesignerin Céline Oberste-Lehn in Barcelona geschossen.

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Nina Gospodin